Immer wieder findet sich in Prüfungsarbeiten die
Problematik, dass etwa ein Geschäftsherr einen Stellvertreter beauftragt, für ihn
eine Sache zu kaufen. Regelmäßig unterliegt der Vollmachtgeber bei der
Erteilung der Vollmacht dann einem Irrtum, sei es, dass er sich bei der
schriftlichen Erteilung verschrieben hat, oder weil er sich über eine
Eigenschaft des Stellvertreters geirrt hat.
Willkommen zu "Zivilrecht Verstehen"
Hier finden Sie zahlreiche Beiträge zum Zivilrecht, Zivilprozessrecht und gelegentlich zum Strafrecht.
Viel Spaß beim Lesen!
Freitag, 16. März 2018
Montag, 26. Februar 2018
Die Haftung des Gutachters
Schon vor der Modernisierung des Schuldrechts
war die Haftung des sachverständigen Gutachters für ein fehlerhaftes Gutachten sehr
umstritten.
Mittwoch, 17. Januar 2018
Das Zurückbehaltungsrecht gem. § 273 BGB
In eher seltenen Fällen muss man als Jurist/in in
der Ausbildung das Zurückbehaltungsrecht bei der Lösung eines Sachverhalts
ansprechen. Dabei tun sich viele Bearbeiter/innen schwer.
Die Vorschrift des § 273 BGB ist von erheblicher Bedeutung im Jurastudium und soll im Folgenden abgegrenzt werden.
Donnerstag, 21. Dezember 2017
Ist der Weiterfresser obsolet?
Wer noch vor der Modernisierung des
Schuldrechts Jura studiert hat, kann sich bestimmt noch an die Problematik des
Weiterfressers erinnern.
Dabei geht es darum, dass ein Käufer eine Sache kauft,
bei welcher ein funktional abgrenzbares Teil fehlerhaft ist und nach Übergabe
die restliche Kaufsache beschädigt oder zerstört. Fraglich ist dann, wie der
Käufer Schadensersatz verlangen kann.
Ist der Weiterfresser inzwischen obsolet?
Sonntag, 3. Dezember 2017
Rechtlich neutrales Geschäft und Anwartschaft
Wenn ein beschränkt Geschäftsfähiger ein
Rechtsgeschäft vornimmt, durch das er lediglich einen rechtlichen Vorteil
erlangt, bedarf es nicht der Einwilligung seines gesetzlichen Vertreters, § 107 BGB. Nun gibt es aber auch rechtlich neutrale Geschäfte, die ein Minderjähriger
vornehmen kann, sodass fraglich ist, wie diese zu behandeln sind.
Gerade die Frage, ob die Verfügung über die Anwartschaft ein rechtlich neutrales Geschäft darstellt, ist hier von Bedeutung.
Dienstag, 7. November 2017
Der Unternehmenskauf
In der Praxis ist der Kauf eines Unternehmens von erheblicher Bedeutung. Deshalb finden sich auch immer wieder in der juristischen Ausbildung Klausuren zu diesem Thema.
Freitag, 20. Oktober 2017
Das höherwertige aliud
Im Kaufvertragsrecht existiert ein äußerst
umstrittenes Problem in der Form des höherwertigen aliuds. In einer solchen
Fallgestaltung liefert der Verkäufer versehentlich eine Sache, die werthaltiger
ist als die nach dem Vertrag geschuldete.
Der Artikel ist nicht mehr hier erhältlich.
Mittlerweile gibt es aber ein eBook* zu diesem Thema mit gutachterlich aufbereitetem Fall:
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Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.
Samstag, 7. Oktober 2017
Der Teppichkauf
Da gehe ich also letzte Woche ins Teppichgeschäft, um mir ein Stück Teppichboden zu kaufen. Dort hängen die
verschiedenen Teppiche auf riesigen, vier Meter langen Rollen, die dann auf die
exakten Maße zugeschnitten werden.
Donnerstag, 14. September 2017
Der Unternehmerregress
Als Randgebiet im Kaufrecht wird der Regress
des Letztverkäufers gegen seinen
Lieferanten von Studenten/innen beim Lernen meist nur spärlich behandelt oder gar
ganz ignoriert. Nachdem es sich aber um ein überschaubares Gebiet handelt,
sollte man sich wenigstens einmal mit den immer wieder in Prüfungen
auftauchenden Problemen des Unternehmerregresses auseinandersetzen.
Dienstag, 22. August 2017
GbR mit beschränkter Haftung
Im Gesellschaftsrecht gab es noch vor einiger
Zeit ein aktuelles Problem, nämlich die Gründung einer „GbR mit beschränkter
Haftung“.
Donnerstag, 27. Juli 2017
Die Gefälligkeit des täglichen Lebens
Schon im ersten Semester an der Universität lernt man im
Grundkurs zum BGB die Problematik der außervertraglichen Gefälligkeit.
Damit ist gemeint, dass die Parteien sich gerade nicht
durch eine vertragliche Einigung rechtlich binden wollten und somit auch keine
Leistungspflichten begründet werden sollten.
Die Gefälligkeit des täglichen Lebens ist ein wichtiger
Teilbereich des BGB AT.
Sonntag, 9. Juli 2017
Die Mängeleinrede im Werkvertragsrecht
Eine ganz alltägliche Situation bereitet bei
der rechtlichen Beurteilung oftmals einige Schwierigkeiten in der Begründung.
Es geht um den Fall, dass ein Werkunternehmer ein Werk mangelhaft erstellt und
nunmehr die Zahlung des Werklohns vom Besteller verlangt. Besteht hier die Mängeleinrede im Werkvertragsrecht?Zu diesem Thema kann
man viele Ausführungen lesen, die sich jedoch teilweise auf eine völlig andere
Begründung stützen.
Im Ergebnis ist klar, dass der Besteller die Zahlung
(jedenfalls zum Teil) verweigern können muss. Man wird hier richtigerweise
zwischen der Abnahme und dem Zeitraum davor unterscheiden müssen.
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